wer kann sich privat kranken versichern?

Jeder Arbeitnehmer, dessen Einkommen regelmäßig über der sogenannten  Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) liegt, kann eine private  Krankenversicherung (PKV) abschließen. Derzeit liegt die JAEG bei einem  Jahresbruttogehalt von 57.600 Euro (Stand: 2017). Unabhängig von ihrem  Einkommen können sich auch Selbstständige, Freiberufler, Beamte und Beamtenanwärter privat versichern.

Die PKV steht für optimale medizinische Versorgung.

Die PKV erstattet alle notwendigen Untersuchungen und  Behandlungen im vertraglich vereinbarten Rahmen ohne Einschränkung.  Während die Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung stets  €žausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich  sein müssen, zählt in der  Privaten Krankenversicherung nur das Kriterium der medizinischen  Notwendigkeit. Sie übernimmt beispielsweise die Kosten für alle  zugelassenen Medikamente, während nicht rezeptpflichtige Medikamente von der Gesetzlichen Krankenversicherung in der Regel nicht mehr bezahlt  werden. Im Krankenhaus werden Privatpatienten oft vom Chefarzt  behandelt, bei Heilmitteln gibt es, sofern einzelne Tarife nichts  anderes vorsehen € -weder Mengenbeschränkungen noch Zuzahlungen.

Die PKV garantiert Ärztliche Therapiefreiheit auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft.

Ausdruck der Leistungsstärke der Privaten  Krankenversicherung sind die freie Arzt- und Krankenhauswahl für die  Versicherten und die Therapiefreiheit des Arztes. Dies umfasst  grundsätzlich auch innovative Diagnose- und Therapieverfahren sowie neue Arzneimittel, die von der Fachwelt als sinnvoll anerkannt werden.  Privatversicherte können sich daher auf die unbegrenzte, zeitnahe  Teilhabe am medizinischen Fortschritt verlassen. Dagegen muss jede  Innovation in der ambulanten Versorgung in der Gesetzlichen  Krankenversicherung zunächst einen Genehmigungsprozess durchlaufen,  bevor die Versicherten einen Anspruch darauf bekommen. Aus diesem Grund  kommen innovative Behandlungs- und Untersuchungsmethoden Privatpatienten oft früher zugute.

Im Vergleich zur Gesetzlichen Krankenversicherung garantiert die PKV einen besseren Service.

Privatversicherte zahlen für viele medizinische  Leistungen höhere Honorare als gesetzlich Versicherte. Dafür erhalten  sie einen besseren Service, also etwa eine schnellere Terminvergabe,  kürzere Wartezeiten in der Praxis, Samstags- oder Telefonsprechstunden.  Im Krankenhaus können sie je nach Tarif besondere Komfortleistungen wie  Ein- oder Zweibettzimmer in Anspruch nehmen. Auch gesetzlich Versicherte können von diesem Service profitieren: Die PKV-Unternehmen bieten ihnen eine Vielzahl von Zusatzversicherungen an, mit denen sie sich die  Vorteile eines Privatpatienten sichern können. Auch in der  Pflegeberatung kann die PKV im Leistungswettbewerb punkten: Anders als  bei gesetzlichen Kassen müssen die Pflegebedürftigen nicht erst eine  Beratungsstelle aufsuchen, sondern werden von den Pflegeberatern zu  Hause besucht.

Die PKV bietet faire Beiträge bei sehr guter Leistung.

Obwohl die PKV Ärzten und anderen Leistungserbringern  deutlich mehr Honorar als die Gesetzliche Krankenversicherung zahlt,  kann sie im Preiswettbewerb mit den gesetzlichen Kassen bestehen: Beamte können sich bei den Privaten passgenau zu ihrer Beihilfe den Restanteil absichern und müssen damit nur noch 20 bis 50 Prozent des üblichen  Tarifbetrags zahlen. Auch für Selbstständige und Angestellte ist der  Wechsel in die PKV finanziell oft eine gute Wahl. Die Beiträge hängen  nicht vom Einkommen, sondern von Alter, Gesundheit und  Versicherungsumfang ab, so dass es sich lohnt, sich schon in jungen  Jahren privat zu versichern.

PKV-Kunden sind hochzufrieden

Ob Emnid, Allensbach oder die Forschungsgruppe Wahlen:  Umfragen renommierter Meinungsforschungsinstitute ermitteln regelmäßig  Spitzenwerte bei der Kundenzufriedenheit von Privatversicherten: Nach  der jüngsten Allensbach-Umfrage aus dem Frühjahr 2017 sind 92 Prozent  von ihnen mit ihrer Versicherung zufrieden oder sehr zufrieden. Von  dieser Kundenzufriedenheit können andere Branchen nur träumen. Und wenn  wider Erwarten doch etwas schiefgeht, gibt es als Ansprechpartner den  PKV-Ombudsmann. Die geringe Zahl der Beschwerden bei dieser neutralen  Schlichtungsstelle ist ein zusätzlicher Gradmesser für die hohe  Zufriedenheit. Die 6.084 Beschwerden für 2016 entsprechen nur rund 0,014 Prozent der Verträge. 99,99 Prozent der Versicherten sehen also keinen  Grund, sich über ihre Private Krankenversicherung zu beschweren.

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